Betriebliches oder privates Fahrzeug; Anwendung geltender Regelungen

Dieses Thema im Forum "Buchhaltung" wurde erstellt von Sa-Boo, 18. November 2019.

  1. Sa-Boo

    Sa-Boo New Member

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    Hallo zusammen,


    ich melde mich heute mit vermutlich sehr speziellen Fragen, die ich bisher nicht alleine lösen konnte. Daher hoffe ich, mit Eurer Hilfe etwas Licht ins Dunkel bringen zu können.

    Es geht grob um das Thema privates Fahrzeug als betriebliches Fahrzeug; Anwendung der 1%-Regel (EÜR 2018 und Einkommenssteuererklärung 2018).



    Hier erstmal Informationen zu meinem Hintergrund:

    Seit einigen Jahren absolviere ich eine nebenberufliche Weiterbildung in einem Freien Beruf (Psychotherapeut). In diesem Rahmen bin ich praktisch (= therapeutisch) tätig und auch viel unterwegs.

    Für die durchgeführten Therapien erhalte ich eine Vergütung. Beim Finanzamt werde ich als „gewerblich tätig“ geführt (nicht selbstständig, da noch in Ausbildung).

    Da meine gefahrenen km für meinen Betrieb, die privaten km überschreiten wurde ich nun von meiner Sachbearbeiterin darauf hingewiesen, dass mein Wagen somit als Betriebsfahrzeug bewertet werden muss. Soweit ist das für mich noch nachvollziehbar, da es bei der Definition lediglich um die Gegenüberstellung von privaten km und betrieblichen km geht. Der genutzte Wagen (Betrieb und privat) wurde vor Beginn der Weiterbildung jedoch privat gekauft.

    Folglich habe ich nun die Möglichkeit die einzelnen Fahrten über ein Fahrtenbuch nachzuweisen oder die 1%-Regel anzuwenden. Da ich 2018 kein Fahrtenbuch geführt habe, bleibt für mich die 1%-Regel.


    Nun habe ich dazu folgende Fragen:

    1. Ich habe vor einigen Jahren einen Gebrauchtwagen gekauft, der derzeit einen Restwert von ca. 800 - 100 EUR hat. Muss ich bei der 1%-Regel vom Listenneupreis ausgehen? Wird das Alter und vor allem Kaufwert zum Zeitpunkt, als ich den Wagen erwarb, nicht berücksichtigt?
    2. Wenn fest steht, dass mein privater Kfz aufgrund der betrieblichen Fahrleistung nun ein Betriebsfahrzeug ist; gibt es dann eine Art Ausgleich? Es klingt für mich nicht plausibel, dass ich einen geldwerten Vorteil beziehen und berücksichtigen soll, wenn der Wagen nicht als Betriebsfahrzeug angeschafft wurde. Muss es zuerst eine Art Überschreibung geben, die dann für meinen Betrieb auch Ausgaben bedeuten? Falls das so ist, wie müsste ich das durchführen?
    3. Wenn der Wagen definitiv ein Betriebsfahrzeug ist, kann ich dann auch meine Kfz-Steuer und -Versicherung in der EÜR als Ausgaben angeben?

    Ich hoffe, ich konnte meine Lage und meine Fragen verständlich erklären. Falls nicht, schreibt gerne, welche informationen fehlen oder nicht verständlich sind. Ich bemühe mich dann, die restlichen Informationen beizubringen.


    Vielen Dank für Eure Mühen und Antworten im Voraus!

    Viele Grüße,
    Sarah
     
  2. Michael Henkel

    Michael Henkel Active Member

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    Hallo Sarah, ich fürchte Du bist im falschen Forum gelandet. Hier geht es um Themen für die Anwender von unserer immobilienwirtschaftlichen Software Haufe PowerHaus.
    Da ist Deine Frage hier nicht richtig. Gruß Michael Henkel
     
  3. Sa-Boo

    Sa-Boo New Member

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    Hallo Michael,
    oh! Vielen Dank für den Hinweis! Dann werde ich mich noch mal umschauen, wo ich mit meinem Thema hingehöre...

    Viele Grüße
    Sarah